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Zur diesjährigen Weltkontinenzwoche, die von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft als weltweite Aufklärungskampagne zum Thema Inkontinenz ins Leben gerufen wurde, bietet auch die Urologische Fachabteilung des Klinikum Lippstadt in Kooperation mit der VHS (Volkshochschule) wieder Informationsangebote an. „Müssen-wollen-können. Wege zur selbstbestimmten Kontrolle der Blasenfunktion.“ so der Titel des Vortrags, den Chefarzt Prof. Dr. Christian Hampel anlässlich der Kontinenzwoche gleich an drei verschiedenen Orten bietet.
Termine:
Montag, 15.06. um 18 Uhr Vortragsraum im Klinikum Lippstadt, Klosterstraße
Dienstag, 16.06. um 19 Uhr Bürgersaal, Rathaus Rüthen
Mittwoch, 17.06. um 18 Uhr Bürgersaal, Rathaus Warstein
Müssen-wollen-können. Wege zur selbstbestimmten Blasenfunktion.
10 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter verschieden starken Formen der Inkontinenz. Gemeinsam haben sie, dass eine Besserungschance von 80 bis 90 Prozent besteht. Um darauf aufmerksam zu machen und Betroffene umfassend zu informieren, referiert Prof. Christian Hampel an drei unterschiedlichen Standorten über das Thema Harninkontinenz mit den verschiedenen Formen der Inkontinenz. Funktions- und Entleerungsstörungen der Blase können in jedem Alter auftreten, wobei mit zunehmendem Alter auch die Häufigkeit steigt. Betroffene verschweigen die Symptome des unfreiwilligen Urinverlusts oftmals aus Scham und nehmen dafür seelische und körperliche Belastungen in Kauf. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, der Erkrankung durch eigenes Zutun oder medizinische Behandlung entgegenzuwirken, wie Prof. Hampel in seinem Vortrag erörtern wird. »Betroffene müssen wissen, an wen sie sich wenden können und welche Perspektiven sie haben«, erklärt Hampel, »Urologische Erkrankungen sind nach wie vor stark tabuisiert und mit erheblichem Leidensdruck für den Betroffenen verbunden, dabei muss man dies längst nicht mehr als unabwendbares Schicksal akzeptieren.«
Betroffene und Interessierte haben die Möglichkeit, bereits im Vorfeld Fragen per E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit@klinikumlippstadt.de zu schicken, die der urologische Chefarzt dann in seinem Vortrag aufgreifen wird – selbstverständlich anonym.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.