Have any questions?
+44 1234 567 890
Interventionelle Verfahren
Als interventionell bezeichnet man Diagnose- oder Therapieverfahren, bei denen - im Gegensatz zum konservativen Vorgehen - gezielte Eingriffe (Interventionen) am erkrankten Gewebe vornehmen, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.
In enger Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachabteilungen des Klinikums Lippstadt sind wir zum Beispiel in der Lage mit Hilfe des Ultraschalls und CT, gezielt Gewebeentnahmen aus der Brust für die weiterführende Diagnostik (Biopsien) durchzuführen. Insgesamt führen wir circa 250 Biopsien im Jahr durch.
Ein mögliches Anzeichen für Brustkrebs sind kleinste Kalkansammlungen, die zu klein sind um ertastet werden zu können. Dieser sogenannte Mikrokalk kann nur mit Hilfe einer Mammographie, d.h. im Röntgen, erkannt und diagnostiziert werden. Zur weiteren Abklärung kann deshalb in manchen Fällen eine Biopsie erforderlich sein. Hierzu nutzen wir mit der Vakuumsaugbiopsie eine zielgenaue, röntgengesteuerte minimal-invasive Methode zur Gewebeentnahme.
Unter örtlicher Betäubung wird dabei durch eine Hohlnadel mit Unterdruck die Gewebeprobe für die weiterführende feingewebliche Untersuchung entnommen.
Nicht-kalkhaltige, weichteildichte Krankheitsprozesse in der Brust können ultraschallgesteuert sichtbar gemacht und punktiert werden. Hierbei wird unter örtlicher Betäubung eine Stanz-Nadel mit hoher Geschwindigkeit eingebracht und Gewebe zur weiteren feingeweblichen Untersuchung entnommen. Durch die Geschwindigkeit entstehen bei der Untersuchung keine Schmerzen.