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Mammographie Screening
Eines unserer fachlichen Schwerpunkte ist die Brustkrebsfrüherkennung mit neuesten technologischen Verfahren. Als Brustkrebsvorsorgezentrum des Kreises Soest findet bei uns die Abklärung von auffälligen Befunden aus dem Mammographiescreening-Programm statt. Jährlich befunden wir die Mammographien von über 16 000 Patientinnen, davon über 3000 kurativen Patientinnen – in enger Zusammenarbeit mit dem SENORA-Brustzentrum des Klinikum Lippstadt. Hierzu führen wir neben der klassischen Mammographie, circa 400 Ultraschalluntersuchungen und 170 Kernspintomographien der weiblichen Brust (MR-Mammographie) durch. Interventionelle Verfahren, das heißt gezielte minimale Eingriffe an der Brust im Ultraschall und Röntgen, zur Gewebeentnahme für die weiterführende Diagnostik, ergänzen unser breites Behandlungsspektrum.
Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust, mit der wir sehr kleine krankhafte Veränderungen erkennen und zwischen gutartigen und bösartigen Prozessen unterscheiden können.
Sie dient sowohl zur Klärung sichtbarer und tastbarer Befunde als auch zur Entdeckung von Veränderungen in der Brust, die von außen noch nicht wahrnehmbar sind. Dazu gehören z.B. sogenannte Mikroverkalkungen als Zeichen von Brustkrebsvorstufen. Kleine Tumore sind ab 5 Millimeter Durchmesser zu erkennen. In diesem frühen Stadium ist die Aussicht auf Heilung ausgesprochen gut.
Ob ein Befund gutartig oder bösartig ist, kann häufig nicht sofort entschieden werden. Dann sind ergänzende Untersuchungen erforderlich -wie z.B. Sonographie(Ultraschall), eine Kernspinuntersuchung (MR-Mammograpie) oder eine Biopsie.
Bei der MR-Mammograpie handelt es sich um ein bildgebendes Verfahrenen mittels Radiowellen, das bei bestimmten Fragestellungen zunehmend als schonende Methode zur Früherkennung von Brustkrebs ins Blickfeld rückt. Ohne Strahlenbelastung können mit dieser Untersuchung durch die hohe Bildauflösung selbst kleinste Veränderungen im Brustgewebe im frühen Stadium diagnostiziert werden.
Die MR-Mammographie wird bei uns multiparametrisch, d.h. mit zusätzlicher Bestimmung gewebespezifischer Parameter und gewebespezifischer Diffusion durchgeführt. Hiermit bieten wir eine schonende Diagnosemethode mit höchster Genauigkeit an.
Bei Patientinnen mit dichtem Drüsengewebe und unklaren Befunden bei der konventionellen Mammographie, können wir eine verbesserte Früherkennung von Brustkrebs durch eine 3D-Darstellung der Brust durch Einsatz der Tomosynthese erreichen. Im Gegensatz zur herkömmlichen digitalen Mammographie (2D) wird durch eine Serie von Schichtaufnahmen eine dreidimensionale (3D) Darstellung der Brust ermöglicht.
Dadurch werden Überlagerungen von Gewebestrukturen ausgeblendet und das Brustdrüsengewebe besser beurteilbar.