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Weitere spezielle Leistungsschwerpunkte
Torso MRT
Mit dem Torso MRT, das ursprünglich als spezielles MRT zur Abklärung von Knochen- / Leber-/ Lungenmetasen bei Brustkrebs entwickelt wurde, besitzen wir seit 2014 ein aussagekräftiges diagnostisches Verfahren zum Nachweis von Tumoren und Metastasen im Thoraxbereich. Hierzu wird eine spezifisch eingestellte Messung der Diffusion (DWIBS) verwendet. Unsere Abteilung verfügt über umfassende Erfahrungen mit der DWIBS bereits seit 2006 – als zweite radiologische Einrichtung deutschlandweit.
Vorteil des Verfahrens ist, das es nicht invasiv ist und bei bestimmten Fragestellung auf die Gabe von Kontrastmittel verzichtet werden kann.
Multiparametrisches MRT der Prostata
Die multiparametrische Magnetresonanz-Tomographie der Prostata ist ein noch recht neues und äußerst genaues bildgebendes Verfahren zur Prostata-Diagnostik. Bei der strahlungsfreien Untersuchung werden die Tumorherde in der Prostata genau erkannt, und sofern notwendig, durch den Urologen zielgenau Gewebe entnommen. Durch dieses Verfahren können klinisch nicht relevante Tumore von aggressiven Tumoren differenziert werden.
Virtuelle Coloskopie/ CT-Colonographie
Nach einer Vorbereitung ähnlich wie bei einer Endoskopischen Coloskopie wird der Dickdarm bei der virtuellen Coloskopie (auch CT-Colonographie) mit einem Computertomographen (CT) untersucht. Dabei werden dünne Schnittaufnahmen angefertigt und daraus mit speziellen Computerprogrammen zwei- und dreidimensionale Bilder der inneren Darmoberfläche erstellt, um so mögliche Polypen, Tumoren oder Divertikel darzustellen. Die VC wird in der Regel zur Vorsorge oder bei unvollständiger endoskopischer Coloskopie eingesetzt.
Fetales MRT
Zum unserem Leistungsspektrum gehört auch das fetale MRT zur Untersuchung des Feten im Mutterleib. Das Verfahren wird in der Regel ergänzend zum Standardscreeningverfahren, der Sonographie, bei speziellen Fragestellungen eingesetzt. Die Indikation wird in der Regel durch die Pränatalmediziner oder Gynäkologen im Hause gestellt. Das fetale MRT wird ohne jegliche Medikation oder Kontrastmittelgabe und somit nicht-invasiv durchgeführt. Aktuelle Studien zur MRT Sicherheit haben gezeigt, dass eine MRT-Untersuchung in der Schwangerschaft keine Auswirkung auf das Wachstum oder das Gehör der Kinder hat (Radiology 2015).