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Nicht nur Knochen können brechen, Brüche gibt es auch in der Bauchdecke – zum Beispiel am Nabel und noch häufiger in der Leiste. Mediziner sprechen dann von Hernien.
„Weichteilbrüche – banal oder gefährlich?“ lautet der Titel des Vortrags zu dem das Klinikum Lippstadt am Dienstag, 25. August einlädt. Referent ist Lutz Peter Lerch, Oberarzt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Bei einem Weichteilbruch bildet sich in der Bauchwand eine Lücke, durch die Darm und Blase nach außen hervortreten können. Ein Bauchwandbruch kann lange Zeit unbemerkt bleiben. Harmlos ist eine Hernie aber nicht: Es können sich dabei einzelne Darmschlingen durch eine sogenannte Bruchpforte vor dem Körper einklemmen. Eine Hernie tritt häufig als Nabel-, Leisten- oder auch als Narbenbruch auf. Äußerlich kann der Bruch in Form einer Vorwölbung unter der Haut wahrnehmbar sein. Diese kann schmerzhaft sein, insbesondere beim Heben von Lasten und beim Husten. Ein Bauchwandbruch sollte auf keinen Fall bagatellisiert werden, da er Komplikationen verursachen kann, die lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können. Nur eine operative und dem Bauchwandbruch angemessene Behandlung kann dies verhindern. Lutz Peter Lerch stellt Diagnose- und operative Behandlungsmöglichkeiten von Hernien vor. Im Anschluss an den Vortag geht der Arzt auf die Fragen der Zuhörer ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Termin: Dienstag, 25. August 2026
Uhrzeit: 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Vortragsraum, Wiedenbrücker Straße