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Klinikum Lippstadt: Einziges Darmkrebszentrum im Kreis Soest erfolgreich rezertifiziert
Das Darmkrebszentrum im Klinikum Lippstadt ist erneut erfolgreich durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) rezertifiziert worden. Es bleibt damit das einzige zertifizierte Darmkrebszentrum im Kreis Soest und bestätigt erneut seine hohe Qualität der fachübergreifenden Versorgung.
Jährlich werden im Klinikum Lippstadt mehr als 200 Darmkrebspatienten behandelt. Dabei arbeiten Spezialisten aus verschiedenen medizinischen Fachrichtungen eng zusammen. Beteiligt sind neben der Allgemein- und Viszeralchirurgie und der Gastroenterologie auch die Hämatologie und Onkologie sowie die Radiologie. Ergänzt wird das Netzwerk durch die Strahlentherapie und Pathologie.
Neben der medizinischen Behandlung bietet das Zentrum ein umfassendes Unterstützungsangebot. Dazu zählen die onkologische Fachpflege, Psychoonkologie, Sozialdienst, Ernährungsberatung, Physiotherapie und Seelsorge. Auch die enge Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen ist fester Bestandteil der Versorgung.
Ein weiteres zentrales Element ist die Tumorkonferenz, in der die Experten interdisziplinär über jeden einzelnen Fall beraten und individuelle Therapieempfehlungen festlegen. Zudem haben Patienten die Möglichkeit, an ausgewählten klinischen Studien teilzunehmen.
„Die erneute Zertifizierung zeigt, dass wir unseren Patienten eine Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau bieten können – wohnortnah, in und für die Region“, betont Dr. Albert, Leiter des Darmkrebszentrums. „Gerade bei einer komplexen Erkrankung wie Darmkrebs ist die enge Zusammenarbeit vieler Spezialisten entscheidend. In unserem Zentrum bündeln wir diese Kompetenzen und begleiten die Betroffenen von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge.“
Im Zuge der Fusion der Lippstädter Krankenhäuser wurden die Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie das Darmkrebszentrum zentral am Standort Wiedenbrücker Straße zusammengeführt. Die Behandlung erfolgt weiterhin auf kurzen Wegen innerhalb der beteiligten Fachabteilungen des Klinikums Lippstadt.
Die Zertifizierung durch das von der DKG beauftragte Institut „Onkozert“ prüft nach strengen Kriterien die Mindestfallzahlen sowie die Qualität der Operationen, der Diagnostik, der medikamentösen Tumorbehandlung sowie der Strahlentherapie. Auch die Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche fließt in die Bewertung ein.
Termine im Darmkrebszentrumkönnen mit einer Überweisung durch den Hausarzt oder den behandelnden Gastroenterologen über das Sekretariat der Viszeralchirurgie im Klinikum Lippstadt vereinbart werden.
BU: Stolz auf die erneute Auszeichnung des Darmkrebszentrums im Klinikum Lippstadt. Obere Reihe (v. l.): Dr. Claudia Steur (Chefärztin Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin), Dr. Henning Bovenschulte (Chefarzt Radiologie, Klosterstraße), Ulrike Müller sowie Dr. Peter Prodehl (Chefärzte Radiologie, Wiedenbrücker Straße). Untere Reihe (v. l.): Christine Schröder (Qualitätsmanagement), Dr. Hülya Stöppler (Leitende Oberärztin Allgemein- und Viszeralchirurgie), Dr. Christoph Albert (Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Darmkrebszentrums) sowie Dr. Lars Rühe (Chefarzt Radiologie, Wiedenbrücker Straße). Nicht im Bild: Dr. Alexander Thüner (Chefarzt Innere Medizin und Gastroenterologie) und Dr. Joachim Goesmann (Chefarzt Strahlentherapie).