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Leben retten kann einfach sein: Klinikum Lippstadt lädt zum Training der Laienreanimation ein
Die Woche der Wiederbelebung findet in diesem Jahr vom 22. bis 28. September statt. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, das Bewusstsein für die Laienreanimation zu stärken – auch das Klinikum Lippstadt unterstützt diese Initiative. Am Donnerstag, 25. September können Interessierte unter fachlicher Anleitung die Laienreanimation trainieren: an der Klosterstraße und an der Wiedenbrücker Straße.
Jedes Jahr erleiden rund 65.000 Menschen in Deutschland außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand - zu Hause, im Büro oder unterwegs. Ohne schnelle Hilfe überleben nur etwa 10 Prozent der Betroffenen.
Ein Herzstillstand kann jeden treffen. Aber auch jeder kann helfen. Denn: Die einfache Herzdruckmassage bis zum Eintreffen der professionellen Helfer erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit enorm.
Unter dem Motto „Ein Leben retten“ vermitteln die Notfallprofis die wichtigsten Grundlagen, um im Notfall schnell und sicher zu helfen. Petra Schidlowski, Stationsleitung der Intensivstation (Klosterstraße) und Dr. Julian Praetorius, Ärztlicher Leiter der Notfallambulanz (Wiedenbrücker Straße) erläutern die wesentlichen Schritte: Prüfen – Rufen – Drücken. „In Deutschland trauen sich immer noch zu wenig Menschen, im Notfall zu helfen. Obwohl Reanimation durch eine Herzdruckmassage einfach ist und tatsächlich in wenigen Minuten erlernt werden kann“, erklärt Dr. Julian Praetorius. Petra Schidlowski ergänzt: „Wir möchten Mut machen, in einer Notfallsituation beherzt Hand anzulegen."
Das Auffrischen der lebensrettenden Maßnahmen findet an beiden Standorten statt. Interessierte sollten etwa eine halbe Stunde Zeit mitbringen, damit neben dem theoretischen Wissen auch ausgiebig an den Trainingspuppen geübt werden kann.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Kurzschulung ist kostenfrei.